Dienstag, 10. März 2026
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Jahreshauptversammlung 2026 der Freiwilligen Feuerwehr Gösmes

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gösmes am 30. Januar 2026 begrüßte die 1. Vorsitzende Theresa Schiller zahlreiche Mitglieder, ein Ehrenmitglied sowie viele Ehrengäste.

Das Bild zeigt von links nach rechts: Kreisbrandmeister Tobias Wunner, 1. Bürgermeister Stefan Pöhlmann, Jochen Werner mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber, stv. Kommandant Maximilian Völkel, Kreisbrandrat Marco Kolbinger, Kommandant Martin Pister

Unter ihnen befanden sich der 1. Bürgermeister der Stadt Helmbrechts Stefan Pöhlmann, die Feuerwehrreferenten Marcel Schulz und Wolfgang Feilner, Kreisbrandrat Marco Kolbinger, Kreisbrandmeister Tobias Wunner sowie die Kommandanten der Feuerwehr Enchenreuth Andre Goller und Stefan Villa. Als Ehrenmitglied hieß Schiller zudem Josef Werner willkommen.

In ihrem Rückblick beschrieb die Vorsitzende das vergangene Jahr treffend mit den Worten „viel Arbeit“. Neben dem Anstrich der Grillhütte stand vor allem die Organisation des Jubiläumswochenendes im Mittelpunkt, das gemeinsam mit den Vereinen aus Gösmes und Walberngrün durch ein eigens gegründetes Festkomitee erfolgreich umgesetzt wurde. Darüber hinaus wurde die Küche beziehungsweise der Unterrichtsraum mit neuen Gardinen und Sitzpolstern ausgestattet, um den Raum noch gemütlicher zu gestalten.

Auch im kommenden Jahr wartet auf den Verein erneut ein umfangreiches Arbeitspensum. So soll die Fassade des Feuerwehrhauses einen neuen Anstrich erhalten. Zudem wird die Planung und Umsetzung einer neuen Maibaumhalterung das Jahr 2026 maßgeblich prägen.

Trotz aller Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Regelmäßige Feuerwehrtreffs, die jeden zweiten Donnerstag stattfinden – immer dann, wenn die braune Tonne herausgestellt wird – sowie der gemeinsame Weihnachtsausflug stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Wehr.

Kommandant Martin Pister berichtete von insgesamt 24 abwechslungsreichen und spannenden Übungen mit 489 geleisteten Übungsstunden. Besonders die Großübung im Rahmen des Jubiläumswochenendes habe eindrucksvoll gezeigt, wie gut die Feuerwehren im Stadtgebiet Hand in Hand zusammenarbeiten. Zudem rückte die Feuerwehr Gösmes im vergangenen Jahr zu 15 Einsätzen mit insgesamt 210 Einsatzstunden aus. Unter anderem wurde sie zu einem Großbrand nach Naila alarmiert, bei dem die Atemschutzgeräteträger Nachlöscharbeiten durchführten.

Leiter Atemschutz Jochen Werner ging in seinem Bericht näher auf die Tätigkeiten im Atemschutzbereich ein und zeigte sich stolz auf eine aktive, engagierte und motivierte Truppe.

Kassier Jürgen Gareis konnte von stabilen Finanzen berichten, wies jedoch darauf hin, dass das kommende Jahr – insbesondere aufgrund der geplanten Erneuerung der Maibaumhalterung – finanziell herausfordernd werde. In diesem Zusammenhang dankte er unter anderem der Bürgerstiftung für die finanzielle Unterstützung, auch wenn diese die Kosten nicht vollständig decken werde.

Im Rahmen der Versammlung wurden auch Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen. Marcel Jüngling wurde für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Jochen Werner wurde zum Hauptlöschmeister und Martin Pister zum Oberlöschmeister befördert.

Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt ebenfalls Jochen Werner. Aufgrund seines langjährigen und herausragenden Engagements – unter anderem für den Aufbau der Jugendfeuerwehr Gösmes, der Atemschutzabteilung sowie für seine Ausbildungstätigkeit auf Landkreisebene im Bereich Absturzsicherung – wurde er mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Werner verkörpere das Ehrenamt in besonderer Weise und trage dieses mit großer Leidenschaft nach außen. Die Anwesenden waren sich einig: „Wenn das jemand verdient hat, dann Jochen Werner.“

In den Grußworten hoben die Ehrengäste die hervorragende Ausbildung und die Schlagkraft der Feuerwehr Gösmes hervor. Besonderes Lob erhielt zudem die 1. Vorsitzende Theresa Schiller, die sich nun im zweiten Jahr ihrer Amtszeit befindet und den Verein mit großem Engagement führt, Traditionen wahrt und den Zusammenhalt nachhaltig stärkt.

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Rauchmelder retten Leben

In Deutschland gibt es 600 Brandtote jährlich, davon sterben  95 % durch den Brandrauch. Die meisten werden Nachts im Schlaf überrascht und sterben letztendlich an einer Rauchvergiftung.

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Notruf europaweit: 112

Unter der Nummer 112 ist mittlerweile europaweit einheitlich der Notruf abzusetzen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Arbeitssicherheit und der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften haben dazu folgendes Meldeschema mit den 5-W-Fragen ausgearbeitet.

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